Max-Planck-Forschungspreis an zwei Neurowissenschaftler

Wie der scienzz ticker meldet, wurde der diesjährige, mit jeweils 750.000,- Euro dotierte Max-Planck-Forschungspreis an die Neurowissenschaftler Ray Dolan (Wellcome Trust Centre for Neuroimaging, London) und Hans-Christian Pape (Universität Münster) für ihre Forschung „auf dem Gebiet Neuromodulation und Verhalten“ verliehen.

Ray Dolan, einer der weltweit profiliertesten Neurobiologen im Bereich Gedächtnis- und Emotionsforschung, werde mit dem Preisgeld „in Zusammenarbeit mit Kollegen in Deutschland die neurochemischen Mechanismen erforschen, die dem emotionalen Lernen und der Entscheidungsfindung beim Menschen zugrunde liegen“. Hier die Zusammenfassung eines kürzlichen Vortrags von Prof. Dolan über seine Forschungen.

Hans-Christian Pape habe „molekulare und zelluläre Grundlagen von Furcht und Furchtgedächtnis sowie die Prozesse der Regulation von Wachheit und Schlaf bei Tieren erforscht“. Er wolle nun „entsprechende Mechanismen im Menschen nachweisen und so die Basis für die Behandlung von Erkrankungen wie Angststörungen oder Epilepsie schaffen“.

Der Max-Planck-Forschungspreis wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert. Er „soll deutsche und ausländische Wissenschaftler aus zukunftsträchtigen Fachdisziplinen fördern. Ausgezeichnet werden jeweils ein in Deutschland und ein im Ausland tätiger Forscher, die bereits international anerkannt sind und von denen im Rahmen internationaler Kooperationen weitere Spitzenleistungen erwartet werden.“

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